Um unsere Kunden bei neuen und zukünftigen Aufgaben optimal unterstützen zu können, leisten wir uns eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. In unserem Labor ist neben der ständigen Qualitätssicherung die Entwicklung von Lösungen für schwierige Einsatzgebiete ein zentrales Thema. Im hauseigenen Labor gehören neben optischer Prüfung, Dichtemessung und Melt-Flow-Index-Analytik auch Prüfungen nach dem Kerbschlag- und Sand-Slurry-Verfahren, um eine gleichmäßige Qualität auf höchstem Niveau selbst bei Regeneraten garantieren zu können. Für die Differenzierung des hochmolekularen vom ultrahochmolekularen Polyethylen verwendet man die Kerbschlagzähigkeit nach DIN EN ISO 11542-2. Bei ultrahochmolekularem Polyethylen liegt diese Kerbschlagzähigkeit um ein Vielfaches höher als bei den hochmolekularen Typen. Eine weitere Methode, die selbst eine Differenzierung der ultrahochmolekularen Polyethylentypen zulässt, ist die Verschleißprüfung nach dem Sand-Slurry-Verfahren. Hierbei handelt es sich um eine Prüfmethode nach der ISO-Norm 15527 (in Anlehnung an die DIN/ISO 5834 - früher DIN 58836).